In a muddle mit Meerblick

In a muddle mit Meerblick  – Tag 14/15

Die letzte zwei Tage waren dann doch etwas unerwartet und konfus. Madeira macht „zu“. Die Insel gilt aktuell noch als virusfrei und um das zu bleiben, sperrt sie sich ab. Alle ankommenden Besucher gehen direkt 14 Tage in Isolation, die Ferienflieger kommen leer rein und nehmen nur noch die Rückkehrer mit. Das hat direkte und sofort einschneidende Auswirkungen auf die Tourismusindustrie der Insel. Mein Hotel, das Quinta do Furao, dass ich in den letzten zwei Wochen wirklich sehr zu schätzen gelernt habe, da sowohl das Hotel als auch seine Angestellten und das Restaurant wirklich sehr großartig sind, wird morgen im Laufe des Tages schließen. ShutDown, da es komplett unwirtschaftlich wäre, das Hotel für praktisch keine Gäste offen zu halten.

Der Besitzer hat noch zwei weitere Hotels auf der Insel und von den drei Lokationen bleibt eine offen. Also bin ich heute von Santana ganz in den Nordwesten der Insel, nach Porto Moniz in das Hotel Aqua Natura umgezogen. Es ist völlig anders, aber genauso gut wie das Quinta do Furao. Und es hat einen ganz ordentlichen Meerblick!
Schlafzimmerblick (Youtube)

Porto Moniz selber ist ein netter kleiner Küstenort, der sich einen mondänen Anstrich gibt, wo aber an der einen oder anderen Stelle dann schon der Lack etwas ab ist. Das hat aber einen ganz eigenen Charme. Der Ort wird dominiert von einer schön gestalteten Promenade. An jedem Ende findet ich ein Meerwasserschwimmbad und dazwischen klatscht die Brandung beeindruckend über schroffe Vulkanfelsen. Ich hätte es schlimmer treffen können.

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