Letzter Tag

La Gomera 2019 – Tag 20
Letzter Tag

Das war ein richtig toller Urlaub!

Heute ist mein letzter Tag auf La Gomera und da kann man ja mal etwas auf die vergangenen drei Wochen zurückschauen.

Das Hotel Playa Calera ist toll. Der Service ist aufmerksam, schnell und unaufdringlich und unglaublich freundlich, das Zimmer großzügig und bequem. Da fahre ich sicher gerne wieder hin.

Und die Insel? Die Menschen auf La Gomera sind irgendwie anders. Im Gegensatz zu La Palma oder Teneriffa wird man ständig, egal ob in San Sebastian oder im kleinsten, abgelegenen Dorf, mit einem Lächeln begrüßt. Das liegt natürlich auch an einem selbst, denn wenn man freundlich und interessiert auf andere zugeht, wird man meist nicht enttäuscht. Die Freundlichkeit der Menschen hier ist aber schon auffällig.
Die Insel selber ist klein, trotzdem fährt man verhältnismäßig weite Wege, um an sein Ziel zu kommen. Die Straßen sind meistens sehr gut, allerdings folgen die dem Gelände. Und eine Vulkaninsel wie La Gomera, die seit vielen Millionen Jahren so vor sich hin erodiert, die hat eben sehr tiefe Täler und steile Felsgrade. Um in die 3 Km weit entfernte Bucht zu kommen, fährt man dann schon einmal 35 Km. Bei der großartigen, abwechslungsreichen Landschaft ist das aber nicht so schlimm.

Ich bin hoch über der beeindruckenden Küstenlinie gewandert, durch enge Täler, durch dunklen, nassen, grünen Wald, über karge Hochebenen, alte Dorfverbindungswege und – was besonders schön war – über steile Felssteige, war in sehr schönen kleinen Dörfern und an rauen Stränden, hatte Regen, Nebel, Sturm und viel, viel Sonne.

Ich habe vor sehr hohen, steilen Felswänden gestanden und mich gefragt, ob ich da wirklich rauf will. Ich habe auf sehr hohen, steilen Felswänden gestanden, heruntergeschaut und mich unglaublich über die Aussicht gefreut.

Insgesamt waren das richtig großartige, erholsame drei Wochen. Ich war in jeder Ecker der Insel, bin körperlich auch mal fast an meine Grenzen gekommen und hatte trotzdem, ohne schlechtes Gewissen auch ein paar sehr, sehr faule Tage.

Schön war’s!

Einige Video-Schnipsel gibt es bei YouTube

#LaGomera #HSLG2019

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No, no, no, no, no! Malo, malo!

La Gomera 2019 – Tag 18
No, no, no, no, no! Malo, malo!

Keine Muelle de Taguluche

Das eigentliche Ziel heute, was die Muelle de Taguluche, ein verfallener, alter Anleger, ganz im Westen La Gomeras. Nachdem der Weg dorthin nicht gut zu finden war, hab ich im Dorf gefragt. Erst den Wirt in der lokalen Bar. Dann die alte Dame, die strahlend zwischen ihren geschätzt fünfzehn Enkeln saß, die den Garten verwüsteten, dann einen – wie sich später herausstellte- Schneckensammler. Alle gaben mir fast wörtlich, unter energischem Kopfschütteln, die gleiche Antwort:“No, no, no, no, no! Malo, malo!“. Das war dann ja doch deutlich und später, von einem gegenüberliegenden Vorsprung sah man, dass der Weg durch die Steilwand völlig abgerutscht und weggewaschen war.  Wenn ich den Nachsatz des Schneckensammlers richtig rekonstruiert habe, sagte er noch etwas wie „Da geht nicht einmal meine Ziege hin.“ Na gut, also nix mit Muelle.

Stattdessen habe ich den Schneckensammler (Video: Rundblick mit Schneckensammler) und seinen Kumpel die andere Seite des Vorsprunges hinunter verfolgt und landete am spannenden Strand von Taguluche. Auch hier war der Weg nicht besonders gut, aber machbar. Unten kam ich dann zu einem sehr interessanten, wegen der steilen, hohen Felswände allerdings schattigen Felsstrand.

Um mir noch etwas Sonne zu holen, habe ich später noch einen Abstecher an die Playa Alojera gemacht und auf dem alten Anleger dort etwas dem Meer zugesehen.

Video: Rundblick mit Schneckensammler

Video: Felsstrand in Taguluche

Video: Brandung

#LaGomera #HSLG2019

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Kurz mal über ‘n Berg

La Gomera 2019 – Tag 17
Kurz mal über ‘n Berg

Herminagua und Agulo liegen eigentlich direkt nebeneinander. Zehn Minuten Fahrt, etwas rauf und runter, einige Kurven, die um den Berg zwischen den Orten kurven.
Man kann es sich aber auch etwas spannender machen und diesen Berg nicht umfahren, sondern einfach drübersteigen.

Von Herminagua führt ein steiler Felssteig durch die teilweise fast senkrechte Wand von etwas einhundert Meter hinauf auf etwa siebenhundertundfünfzig Meter. Etwas anspruchsvoll, aber immer gut zu bewältigen, teilweise ausgesetzt mit einem tollen Blick auf die Nachbarinsel Teneriffa und den Teide im oberen Teil des Aufstiegs.

Oben angekommen, zieht sich der Weg leicht wellig über den Sattel durch den leicht geneigten und mit Lorbeer und Baumheide bestandenen Hang. Man erreicht das Dorf El Churro. Auf der schmalen Zufahrtsstraße hat man die drei Häuser schnell wieder hinter sich gelassen und verlässt schon bald wieder die Straße auf den Camino Agulo. Der ist wieder steil, meist aus gesetzten oder gehauenen Felsstufen und führt wieder hinab durch eine fast senkrechte Wand bis in den Ort Agulo.

Dort läuft man kurz durch den gepflegten Stadtkern – Zeit für einen Cortado Natural – und dann durch alte Terrassenfelder fast bis runter zum Ozean. Über eine kleine Straße erreicht man den Strand von Herminagua.

Der Atlantik war heute etwas kabbelig und so konnte ich die Badehose eingepackt lassen. Insgesamt war das eine sehr schöne Runde mit eine tollen Aussicht beim Auf- und Abstieg.

#LaGomera #HSLG2019

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Playa la Cantera

La Gomera 2019 – Tag 15
Playa la Cantera

Im kargen Süden

Die Playa la Cantera ist, wie die meisten besonderen Strände auf La Gomera, nur zu fuß oder mit dem Boot erreichbar. Boot wird allerdings auch kompliziert, da der alte Anleger ziemlich mitgenommen aussieht und vor sich hin bröselt.

Der Weg führt durch den sehr kargen Süden der Insel und senkt sich die ersten 200 Höhenmeter langsam, dann sehr steil für weitere 300 Höhenmeter in einen schmalen Baranco bis zum Meer hin ab. Unten am Strand erwartet einen ein wirklich schöner, stiller Felsstrand, der bröselnde Anleger und eine alte, längst zerfallenden Fischkonservenfabrik. Obwohl sicher spannend zu erkunden, ist das alte Fabrikgelände als privat gekennzeichnet und die Privatsphäre will ja niemand stören.

Die Landschaft ist besonders, eigentlich eine einzige, karge Geröllhalde – typisch für den Süden La Gomeras – und doch ist sie interessant. Die gerölligen Flächen werden immer mal wieder durch Erosionsflächen unterbrochen, deren Lavagestein orange, rot bis fast violett leuchtet.

Unten am Strand ist es vor allem herrlich einsam und still. Während der Rest der Insel, vor allem die gebirgige Mitte und der Norden im Regen versanken, kam hier im Süden die Sonne durch und auf dem Rückweg konnte ich bei einer der Erosionsskulpturen windgeschützt noch eine lange Pause in der Sonne einlegen.

Video: Playa la Cantera

#LaGomera #HSLG2019

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Von La Laja nach La Laja

La Gomera 2019 – Tag 14
Von La Laja nach La Laja

Vielleicht mein bisher schönster Weg auf den Kanaren

Die Bilderflut unter diesem Beitrag war nicht wirklich geplant, aber das war einfach so schön 😉

Jede Wanderung auf den Kanaren hat etwas Besonderes. Es geht entlang der Küste, durch dichten, grünen Nebelwald, durch karge Gebiete, durch Kiefernwald, es wird etwas gekraxelt, ist ausgesetzt, verlangt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit…
Bis auf Küste hatte der Weg heute alles. Sehr abwechslungsreich und wirklich schön, mit einer tollen Aussicht auf die zentralen Wahrzeichen La Gomeras, Los Roques, und mit einem fast klaren Fernblick auf die Nachbarinsel Teneriffa und Spaniens höchsten Berg, den Pico del Teide.

Aber jetzt mal der Reihe nach. Der mittlere Abschnitt der Wanderung steigt vom Aussichtspunkt El Bailadero bis zu den überwältigenden Felsformationen der Roques leicht an und führt dabei tief durch den nassen, dunkelgrünen Lorbeernebelregenwald. Es ist dunkel, feucht und riecht nach nassem Waldboden und Moos.

Der letzte Abschnitt führt auf einem sehr guten, steilen Weg hinunter von Los Roques, zurück zum Startpunkt an Eingang des wirklich hübschen Dörfchens La Laja. Los Roques ist eine Felsformation aus vier alten Vulkanschloten. Während die erkaltete Lava aus dem inneren der Schlote heute noch sichtbar ist und die beeindruckenden Felstürme bildet, ist alles andere drum herum mit der Zeit ein Opfer der Erosion geworden. Der Weg zurück geht erst licht, durch ein weites Tal mit Kiefern und Baumheide. Das Tal wird später enger und die Kiefern alter und größer. Zusammen mit einem kleinen Bach, der mal plätschert, mal rauscht, steigt man über den, teils mit dicken Matten aus Kiefernnadeln bedeckten Weg hinab,

Besonders schön ist aber der erste Teil der Wanderung. Er zieht sich von La Laja über einen steilen Felsrücken bis hinauf zum Aussichtspunkt El Bailadero. Knapp 500 Höhenmeter gilt es so auf einem schmalen, weitestgehend naturbelassenen Felssteig zu bewältigen. Zeitweise etwas ausgesetzt, manchmal braucht man auch die Hände, um an einigen Stellen den einen oder anderen Absatz zu überwinden. Die ganze Zeit hat man dabei eine tolle Aussicht in das Tal und aus die Roques. Bedingt durch die starken Regenfälle der letzten Tage führt praktisch jeder kleine Bach Wasser und während des Aufstiegs wird man durchgehend vom Plätschern der Bäche begleitet.

Das war insgesamt eine wirklich tolle und abwechslungsreiche Tour, die ganz viel von dem, was das Wandern auf den Kanaren ausmacht, in sich vereint.

Video: Kontemplativer Bach

Video: Kleiner Bach über La Laja

#LaGomera #HSLG2019

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Fortaleza

La Gomera 2019 – Tag 12
Fortaleza

Die Fortaleza ist ein markanter Felsrücken, ähnlich einem kleinen Tafelberg, südwestlich der höchsten Erhebung der Insel, des Garajonay.

Während der Garajonay touristengerecht über einen gepflasterten Weg von einem Wanderparkplatz an der Hauptstraße zu erreichen ist, ist der Aufstieg zur Fortaleza etwas anspruchsvoller. Nachdem man im Dorf Chipude startet und dann auf alten Wirtschaftswegen Pavon durchquert, folgt ein kurzer, knackiger Aufstieg über einen sehr schönen Felssteig hinauf auf das Gipfelplateau.

Dort oben finden sich noch die Überreste alter Kultstätten der Guanchen, der früheren Ureinwohner der Kanaren. Spiralen und Steinkreise, einzelne verwitterte Petroglyphen.

Oben angekommen, zog es sich dann schnell zu und ich hatte quasi den Kopf in den Wolken – was ja manchmal auch ganz gut ist.

Der Blick nach Süden ins Tal und auf den Atlantik war noch frei, aber die Wolken wurden dichter und so machte ich mich auf den Rückweg. Kaum wieder in Chipude angekommen, regnete es dicke Tropfen und machte das grün noch etwas grüner.

#LaGomera #HSLG2019

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Tequergenche – Hausberg

La Gomera 2019 – Tag 11
Tequergenche – Hausberg

Was man von unten nicht sieht…

Jedem Morgen, wenn ich die Tür zum Balkon aufschiebe um die frische Atlantikluft hereinzulassen, ist es das erste was ich sehe. Der gewaltige Schattenriss des Tequergenche, der direkt hinter dem Ort senkrecht aufragt.

Wenn er schon da ist, kann man ja auch mal draufsteigen. Sechs Stunden hat es gedauert, insgesamt rund 900 Höhenmeter waren zu gehen und spannend war es.

Der erste Teil des Weges zieht sich gleich über einen schlecht zu findenden, schmalen, teilweise ausgesetzten Pfad, den Camino de Leche (Milchweg, ein lustiger Name für schmale Steinstufen in hoher Steilwand…). Und trotz des verniedlichenden Namens stellt der Weg schon einen gewissen Anspruch an Orientierungssinn, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

Dann über den Bergrücken und – Erstaunen – es gibt hier oben ein terrassiertes Hochplateau, das früher landwirtschaftlich genutzt wurde. Die einzigen Zugänge waren der herausfordernde Weg, den ich selber gerade gelaufen war, der ebenso steile aber besser ausgebaute Abstieg zum Startpunkt und der sehr lange, anstrengende Weg zum nächsten Ort. Da wird einem dann mal kurz klar, wie unglaublich aufwändig und anstrengend es früher gewesen sein muss, hier dem Boden etwas abzutrotzen und eine Familie satt zu bekommen.

Vom Hochplateau führt ein -weg ganz nach Westen/Vorne, an die senkrechte Wand und man hat einen tollen Blick auf das Valle Gran Rey und seine Ortsteile Playa Calera und Vueltas. Einmal rund um das Plateau und man steigt erst sanft, mit einem tollen Blick in das Nebental, dann sehr steil zurück zum Startpunkt im Ortsteil El Guro.

#LaGomera #HSLG2019

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Barranco Guarimiar

La Gomera 2019 – Tag 9
Barranco Guarimiar

Steil durch die tiefe Schlucht im Süden.

Die Guarimiar-Schlucht endet direkt an der Playa Santiago und dort unten sieht man ihr ihren Reiz nicht wirklich an. Ganz oben, am Beginn der Schlucht liegt das weite Tal des Dorf Imada und normalerweise startet man hier. Das hat nur leider zur Folge, dass das letzte Drittel des Weges wenig attraktiv über die Landstraße verläuft und so kein besonders schöner Abschluss des Weges ist.

Ich habe etwas improvisiert und bin am tiefsten Punkt der Tour, im Dörfchen Guarimiar, eingestiegen. So hatte ich zuerst den spektakulären Aufstieg von 350m auf 810m, immer durch die steile Wand mit Blick in den Barranco, bis Targa und später etwas falcher über einen Camino bis Alajero zu bewältigen. Dann folgte der wenig spannende Straßenabschnitt bis hinauf auf knapp 1000m, zum Abzweig nach Imada. Ab hier wurde es dann wieder spannender. Erst der Abstieg nach Imada über einen alten Camino, dann durch das weite Hochtal, um schließlich mit dem Weg wieder tief in die Schlucht abzutauchen.

Auf dem ersten und dritten Teil der Tour war die Aussicht wirklich beeindruckend.

#LaGomera #HSLG2019

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Casas Cuevas Blancas

La Gomera 2019 – Tag 8
Casas Cuevas Blancas

Eine wunderschöne Tour im Regen, im Norden La Gomeras.

Gestern war ein fauler Tag und außer lesen, die Füße in den Atlantik stecken und sehr gut zu Essen, ist nicht viel passiert. Der Tag heute fing bedeckt an du die Sonne wollte sich nicht wirklich zeigen. Da der Wind die Wolken von Süden gegen die Insel drückte, bin ich in den Norden gefahren um dort eventuell eine sonnige stelle zu finden. Das hat nicht funktioniert.

Ein österreichischer Hotelnachbar hatte mir vor einigen Tagen eine Route im Norden empfohlen, die ich selber gar nicht auf dem Zettel hatte und die bin ich dann heute gelaufen. Trotz des Regens, der mich auf der Hälfte des ersten Anstieges voll erwischte und bis zum Wendepunkt des Weges, an den Casas Cuevas Blancas begleitete, war das eine unglaublich schöne Tour, die sich locker mit den Paraderouten auf Teneriffa oder La Palma messen kann.

Zunächst auf einem alten Camino, steil in Serpentinen bis hinauf auf 720m. Dort am Pass treffen sich vier alte Dorfverbindungswege. Dann immer Richtung Westen, mal links, mal rechts über den Kamm, bis zum Einstieg in einen schmalen, ausgesetzten Pfad durch eine senkrechte Wand.

Danach durch eine weite, geschwungene und früher kultivierte Hochebene – auf den Terrassenfeldern wurden früher Brötchen angebaut – über rot, ocker- und beigefarbenes Lavagestein, schließlich zu der verlassenen Hofstelle Casas Cuevas Blancas. Weder die Casas noch die Cuevas waren ein besonders Highlight, der Weg war es einmal wieder. Sehr abwechslungsreich, mit durchaus überraschenden Momenten. Wenn man von einem schmalen Pfad in einer Steilwand vier, fünf Felsstufen nach oben läuft und dann über den Grat auf ein sehr weites, geschwungenes Hochplateau blickt, dann macht das schon Eindruck. Oder wenn man um eine enge Kurve zwischen Lavafelsen bieg und keine zwei Meter vor eine steht plötzlich ein gefühlt zwei Meter großer Ziegenbock mit gewaltigen Hörnern und der bewegt sich keinen Millimeter runter vom engen Weg. Ich habe ihm dann erklärt das ich weiter müsste, weil wenn ich stehen bliebe würde es dann ja auch kalt… Hat ihn nicht interessiert. Erst als ich ihm vorschlug, das wie Männer zu klären, ich hätte jetzt gleich noch einen Termin aber um 16:00 auf dem Sportplatz, aber ohne Treten… da drehte er um und ging.

Der Rückweg ging dann wieder das bunte Lavafeld, die Hochebene und die Steilwandpfad, dem schlechten Wetter geschuldet jetzt jedoch einen Wirtschaftsweg zurück bis zum Beginn.

#LaGomera #HSLG2019

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Über die Dörfer

La Gomera 2019 – Tag 6
Über die Dörfer

Die Spochtuhr sagt 16Km, 207 Etagen, 4560Kcal, 302min. aktiv, 24576 Schritte. Ich glaube ihr mal.

Der Weg heute ging von Playa Vallehermoso „über die Dörfer“. Erst leicht ansteigend durch den Ort, dann immer steiler werdend durch das früher komplett kultivierte Tal, bis die letzten 200 Höhemmeter zum ersten Grad ein Maultier-gerechter Dorfverbindungspfad waren.

Das war der erste Berg, 2 weitere folgten beim Durchqueren der kleinen Ortschaften Pie de la Cuesta und Simancas im Norden La Gomeras. Immer steil rauf und runter über alte Wege durch und zwischen den Dörfern. Nachdem Simancas durchquert war, ging es steil hinunter zum Meer und der Playa Sepultura. Der Strand selber ist sehr abgelegen, nur zu Fuß erreichbar, aber wenig spannend. Sehr spektakulär ist dagegen der Ausblick vom Felsgrad, ca. 100m oberhalb des Strandes.

Ein toller Blick auf den Atlantik und die steil abfallende Küste der nördlichen Insel. Hier gab es dann auch noch einmal einen besonderen Blick auf das Castillo del Mar.

Video: Playa Sepulture

Video: Die Brandung unterhalb des Aussichtspunktes

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Castillo del Mar

La Gomera 2019 – Tag 5
Castillo del Mar

Nachdem der Tag mit starkem Regen anfing und der Wind immer wieder dicke, dunkle Wolken von Süden gegen die Insel trieb, hatte ich mich zunächst auf Buchlesen eingestellt. Als es dann aber kurz aufriss habe ich die Gelegenheit genutzt und bi in den Norden der Insel gefahren, um zu schauen, ob es dort im Windschatten etwas Sonne gibt. Viel Sonne war nicht, aber ich habe zwei Stunden auf einem großen, runden Felsen gesessen und auf das Meer geschaut. Das war schön!

Am der Playa de Vallehermoso findet man außerdem das Castillo del Mar. Kein Schloss, sondern die Reste eines alten Bananenanlegers. Von dort aus wurden früher die Bananenstauden mit kleinen Booten zu den großen Transportschiffen weiter draußen gebracht.

Inzwischen ist das Castillo das Zeugnis großer Pläne und geplatzter Träume. Ein deutscher Fotograf, Thomas Müller, hat die Ruine vor vielen Jahren gekauft und massiv investiert, um dort ein Veranstaltungszentrum zu entwickeln, das dem Ganzen, wenig entwickelten Norden der Insel zugute kommt. Leider ist das Castillo inzwischen wieder geschlossen und es scheint, als ob die großen Pläne in den Mühlsteinen der spanischen Bürokratie hängengeblieben sind. Aktuell ist unklar, ob und wie es dort vielleicht einmal weitergeht. Schade ist vor allem, dass die bisherigen Investitionen durch den Leerstand und Vandalismus nach und nach gefressen werden.

Video: Playa de Vallehermoso

Video: Castillo del Mar

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Rost und Kieselklackern

La Gomera 2019 – Tag 4
Rost und Kieselklackern

 

La Rajita ist ein einsamer Fels- und Kieselstand, an der Westseite La Gomeras.

Es gibt eine alte, aufgegebenen und leider abgesperrte Fischfabrik, kein Luxus-Resort (welches hier wirtlich einmal geplant war), einen Kiosk mit netten Leuten und gutem Kaffee sowie den alten Anleger der der Konservenfabrik, auf dem heute immer noch die Reste alter Maschinen und Hebezeuge vor sich hin gammeln. Der Rost hat jedoch durchaus eine ganz eigene Ästhetik.

Video: Kieselklackern

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Auf dem Garajonay

La Gomera 2019 – Tag 3
Auf dem Garajonay

Der Garajonay ist der höchste Punkt der Insel. Oben weht ein fieser, kalter Wind aber die Aussicht lohnt sich.

Der Weg dorthin ist ja das eigentliche Ziel. Er beginnt und endet am Nationalparkzentrum „La Laguna Grande“, einer Art Botanischer Garten mit Tourismusinfo und Grillplatz. Die Eingeborenen können hier an Wochenenden beobachtet werden, wie sie rituelle Fleischröstungen zelebrieren. Yummie…

Der eigentliche Weg führt dann an Anfang und Ende tief durch dem Lorbeer-Regenwald, nass, grün, dunkel und sehr schön, der so typisch für La Gomera ist und angeblich vor langer Zeit rund um das ganze Mittelmeer anzutreffen war (Bildungsreise!). Später wird das Gelände etwas lichter und man läuft durch halbhohe Vegetation aus niedrigem Lorbeer, Ginster und Baumheide. Hier sieht man dann deutlich, wie sich die Natur erholt. Vor einigen Jahren haben genau in diesem Gebiet verheerende Waldbrände gewütet. Einerseits wurde dabei ein großer Teil des Lorbeerwaldes zerstört, andererseits kann sich die Natur so erneuern. Und genau dieser Kreislauf spielt sich hier seit Urzeiten ab.

Der Weg selber ist irgendwie immer grün. Grün und dunkel und nass, oder grün mit eingesprenkelten Farbtupfern der vielen Blüten. Deshalb gibt es heute viel Flora.
Ganz zum Schluss habe ich dann noch einen kleinen Abstecher zum Presa de Meriga, einem kleinen Stausee, der das gleichnamige Tal  it Wasser versorgt, gemacht.

Video: Die Ruhe auf dem Grad des Cruz de Maria

Video: Rundumblick von Garajonay

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Strandtag

La Gomera 2019 – Tag 2
Strandtag!

Viel mehr gibt es da eigentlich gar nicht zu erzählen.

Was im Hamburger Hafen das Poller-Hocken, ist an der Playa de Alojera, aus Mangel an Pollern, das Mole-Sitzen. Windgeschützt auf einer kleinen Treppe der Mole, hat man einen schönen Blick in die kleine Bucht, die Sonne im Gesicht und kann entspannt die Zeit vergehen lassen.

Da mich dann tatsächlich noch der Bewegungsdrang packte, bin ich kurzentschlossen über den Berg zum nächsten Strand gelaufen, der Playa del Trigo. Das ist ein etwas abgelegener und nur zu Fuß erreichbarer Felsstrand, etwas nördlicher. Sehr ruhig und sehr entspannend (Kieselklackern!)

Video: Playa del Trigo

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LaGomera_20190321

La Gomera – Tag 1
Punta San Lorenzo

Nachdem ich die Anreise gestern mit den Resten einer heftigen Erkältung dann doch ganz gut merkte, und den Vormittag mit Herumliegen, Sonne-gucken und Einkaufen verbrachte, habe ich heute zum Start nur eine kurze Runde an der Nordküste gedreht. Von der Playa de Caleta führt ein sehr gut gepflegter Spazierweg zu einem (sehr) alten Bootsanleger, von dem heute nur noch der Sockel steht. Der Weg schlängelt sich tief durch 2 Barrancos und windet sich über und um drei Felskämme, immer oberhalb des Atlantiks, mit einem wirklich tollen Ausblick. Auch die Silhouette des Teide auf Teneriffa schimmerte immer mal wieder durch den Dunst.

Der Wind trieb von Nordost ein paar Wolken herein und so war es zwar angenehm warm aber die Sonne war immer nur kurz zu sehen. Das war jetzt auch nicht so schlecht, denn das Warten auf die Fähre gestern, hat durchaus gereicht, um den Pelz leicht anzusengen.

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#LaGomera #HSLG2019

Walk the Ostende

Am Mittwoch habe ich mich morgens um halb acht, bei fantastischem Wetter, zum Ostende von Langeoog aufgemacht. Vierundzwanzig Kilometer durch den Sand, die letzten acht barfuß durchs Wasser. Es war, wie immer, sehr großartig!